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Musikverein Rheingold 1925 e.V.  
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Vereinsgeschichte
Vereinsgeschichte
1925 versah an einem Bahnübergang in der Gemarkung Dienheim ein Schrankenwärter seinen Dienst. In den Zugpausen spielte er auf seiner Trompete und lockte mit seiner Musik junge Menschen an. Viele der jungen Männer wollten dem Beispiel des Schrankenwärters folgen und so wurde am 1. Februar 1925 eine Blaskapelle mit dem Namen „Musikverein Rheingold“ gegründet. Einschließlich des Dirigenten war die Kapelle immerhin 14 Mann stark. Man trat gemeinsam auf und neben den Musikdarbietungen gestalteten die Musiker auch spannende Theaterabende. 
Während der Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges ruhte der Vereinsbetrieb. Die erste Generalversammlung nach Kriegsende fand am 5. Mai 1946 statt und ein Jahr später lud der wieder aktivierte Musikverein zu ersten Konzert- und Theaterveranstaltungen ein. Ab 1950 spielten die Musiker beim Fastnachtsumzug der Dienheimer Vereine. Anfang der 50er Jahre wurden dann auch die ersten Karnevalssitzungen vom Rheingold musikalisch umrahmt. Der vom damaligen Dirigent in den 50er Jahren getextete Hit „Rheingold-Weingold-Marsch“ wird übrigens noch heute gespielt. 1968 riefen die Musiker ihre eigene Fastnacht ins Leben mit eigenen Sitzungen und Sitzungspräsident.


  Kapelle 1950

Als Erinnerung an das 40jährige Jubiläum wurde 1966 die festliche Standarte gekauft, die mit dem Wahlspruch „Musik und Wein – Gold vom Rhein“ für die Heimatgemeinde Dienheim und für den Rheingold wirbt. 1969 veranstaltete der Verein das „Dienheimer Postfest“ zum 275jährigen Bestehen der Dienheimer Poststelle. Noch heute wird von der original instandgesetzten Postkutsche erzählt, auf der die Rheingold-Bläser hoch auf dem gelben Wagen saßen und die Post-Signale durch die Lande bliesen.
Eine weitere Bereicherung für das Dienheimer Dorfgeschehen ist der seit 1971 vom Rheingold inszenierte „Dienheimer Fassenachtszug“. Schon seinerzeit strömten Tausende von Gästen in das Dorf, um diesen Zug echter „Dienheimer Lebensfreude“ zu erleben. Bis heute ist der Dienheimer Fastnachtsumzug (der mittlerweile von der Ortsgemeinde ausgerichtet wird) ein Erlebnis und ein fastnachtlicher Höhepunkt.

Sogar auf die Verleihung eines Bundesverdienstkreuzes für außergewöhnliche Verdienste um den Verein kann der Musikverein Rheingold stolz sein. Beim 50jährigen  Vereinsjubiläum im Mai 1975 wurde der damalige Vorsitzende Edgar Voltz von Bundespräsident Walter Scheel ausgezeichnet.

Die MVR-Kapelle pflegte zu dieser Zeit Freundschaften zu den Musikvereinen Göggingen/Baden- Württemberg, Schießen/Kreis Ulm, Sundsvall/Schweden und Sours/Frankreich. Ein Glanzpunkt in der Vereinsgeschichte des MVR war 1978 die musikalische Umrahmung anlässlich des Staatsbesuchs von Königin Elisabeth II in Mainz. Für das Musikfest zum 25-jährigen Bestehen des Blasmusikverbandes Rhein-Nahe wurden 1980 neue blaue Uniformen angeschafft. Auf die in Musikerkreisen nicht sehr beliebte „Kapp“ wurde nicht verzichtet. Mit dieser Anschaffung verschwanden die etwas in die Jahre gekommenen grauen Uniformen und die dazugehörige schwarze Schirmmütze. 

In den 80er und 90er Jahren zeichnete sich der Musikverein Rheingold neben der konzertanten Musik durch die Ausrichtung vieler Fastnachtsprunksitzungen aus und war in ganz Rheinhessen als die Hochburg des ländlichen Karnevals bekannt.

1985 feierte der MVR sein 60-jähriges Jubiläum im Rahmen des Partnerschaftsbesuchs der Freunde aus Sours. 1991 trat man in eine Spielgemeinschaft mit dem Trompetercorps „Landskrone“ Oppenheim ein, die 1993 endete. Das 70-jährige Vereinsjubiläum wurde 1995 im Rahmen des alljährlich stattfindenden Siliusbrunnen-festes gefeiert.

Aufgrund der zeitlichen Entwicklungen und der damit verbundenen stetig steigenden Auflagen und Anforderungen war es dem MVR personell und logistisch nicht mehr möglich, die alljährliche Orgnisaion des Dienheimer Fastnachtsumzuges zu stemmen. Deshalb übernahm dies ab 2000 die Ortsgemeinde Dienheim

Seit 2004 steht der Verein unter der Stabführung der Dirigentin Sandra Künstler. Mit großem Engagement vergrößerte sie den bei ihrer Übernahme stark reduzierten Klangkörper. Mit viel Leidenschaft widmete sie sich der Jugendarbeit und gewann Jahr für Jahr neue Musiker/innen für das Orchester. Da die jungen Musikerinnen und Musiker keine „Anzüge“ oder „Uniformen“ bei ihren Auftritten tragen wollten, wurden 2005 rote T-Shirts mit Aufdruck des Vereinswappens angeschafft und 2006 präsentierte sich die Kapelle des MVR mit dem ersten Jahreskonzert der Öffentlichkeit, ein Weihnachtskonzert in der kath. St. Josephs-Kirche. Dies war der Grundstein für die folgenden stattfindenden Jahreskonzerte. Die Auftritte an Kerb, St. Martin, Stabaus und Weihnachtsmarkt in Dienheim sind mittlerweile zur ständigen Einrichtung geworden.

Die letzte vom MVR organisierte Fastnachtssitzung in Dienheim fand 2008 statt. Die „Fastnachtsabteilung“ löste sich auf. Der MVR befand sich im Umbruch! Vorrangiges Ziel war die Weiterentwicklung des Orchesters sowie die Optimierung und Srukturierung der Vereinsverwaltung. Das 90-jährige Vereinsjubiläum in 2015 wurde mit einem „Best-off-Jahreskonzert“ gefeiert. 

Text „Rheingold-Weingold-Marsch“
Wir sind die Garde,
die dem Verein die Treue hält, wir sind des Rheingold Soldaten,
der bekannt ist weit in der Welt.
Drum eins, drum eins, das bleibt bestehn,
Rheingold Dienheim wird nie untergehn!
 
Quelle: Auszug aus der Festschrift „50 Jahre 1925-1975 Musikverein Rheingold Dienheim/Rh.“ und Auszug aus der Festschrift "90-jähriges Jubiläum 2015". 
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